Geschichte

Als das erste Open Air 1992 am Elefantenbuckel oberhalb Eichstätts über die Bühne ging, war das die Premiere an diesem Ort – das Festival selbst ist älter. Die Wurzeln liegen in Pfünz, nahe bei Eichstätt. Dort hatte der Kreisjugendring Eichstätt in den 1980er Jahren Freiluftveranstaltungen mit regionalen Bands organisiert.


1986 bis 1987 wurde das Open Air als Gemeinschaftsprojekt von Kreisjugendring und Jugendzentrum auf der Willibaldsburg in Eichstätt veranstaltet. 1987 steigt der Kreisjugendring als Veranstalter aus – was das aus bedeuten hätte können. Doch einige engagierte Helfer wie z. B. Walter Meyer-Schraufstetter, seine Frau Beate, Klaus Bittlmayer und Peter Kopischke, übernahmen ab diesem Zeitpunkt die Organisation und sicherten die Durchführung des Festivals. 1988 übernimmt die Katholische Landjugendbewegung Eichstätt/Hilpoltstein die Trägerschaft, die das Festival nun auf dem Fußballplatz im Rosental steigen lässt. Dort verhinderte 1989 ein Starkregen den Auftritt, deshalb zog die ganze Truppe in den Dasda-Biergarten um. 1990 ist dann die Initiativgruppe „Haus der Jugend“, aus der sich der heutige Joke e.V. entwickelt hat, eingestiegen: Das Open-Air fand am Fußballplatz in Pietenfeld statt. Dort sträubte sich jedoch der Jagdpächter. Deshalb passte es hervorragend, dass 1991 der Elefantenbuckel oberhalb Eichstätts auf Dollnsteiner Gebiet, wo bis dahin ungestört Motorradtreffen stattfanden, ins Visier geriet: Und seitdem heißt es zu Pfingsten immer wieder: „Der Berg rockt“.